Differenzenquotient und Differenzialquotient

9. November 2007

1) Die Schockwelle einer atomaren Explosion breitet sich annähernd mit s(t) = 1,6t² +3,2t (s in km, t in s) aus. Berechne die mittlere Ausbreitungsgeschwindigkeit in den Intervallen [0,3] ,[2,5],[3,10] sowie die Geschwindigkeit zu den Zeitpunkten t = 1, 2, 4, 8,10.
2) Die Menge M einer bestimmten Ware, die zum Preis p verkauft werden kann, lässt sich durch folgende Beziehung beschreiben: M(p) = -250p²+156250 beschreiben.

a) Bestimme mittels Differenzenquotienten, wie stark die Nachfrage sinkt, wenn der Preis von 10,- € auf 12,- € bzw. von 15,- € auf 20,- € erhöht wird. Wie hoch ist in beiden Fällen die Abnahme je € Preissteigerung?
b) Mit welchem Nachfragerückgang muss man bei einem Preis von 8,- € (15,- €, 20,- €) rechnen? Bei welchem Preis ist die Ware unverkäuflich? Erstelle auch eine Zeichnung der Funktion!

3) Für eine Nachfragefunktion N(p) gilt: N(p) = -60p² + 1200p.
a) Für welche Preise gilt N(p) = 0? Zeichne die Funktion!
b) Bestimme die Änderung der Nachfrage für p=5,- € (8,- €), (12,- €)!
c) In welchem Bereich nimmt die Nachfrage zu, in welchem nimmt sie ab? Welcher Zusammenhang mit N’(p) lässt sich erkennen? Wie verhält sich N(p) für p=10,- €?

4) Heavy Harry, eine wahrhaft gewichtige Gestalt der New Yorker Unterwelt, fand ein unrühmliches Ende, als er von einer unbekannten Hand aus einem Fenster des 65. Stockwerks gestoßen wurde. Unter der Annahme, das dies einer Höhe von 200m entspricht, lässt sich die Höhe H, in der sich Harry nach t Sekunden befand, durch die Funktion H(t) = 200 – 5t² beschreiben.
a) Skizziere den Verlauf der Funktion in einem sinnvollen Bereich und beschreibe alle ihre Eigenschaften!
b) Wie lange dauerte der „Flug“ Harrys und wie lässt sich dieser Wert interpretieren?
c) Berechne die mittlere Änderung der Höhe pro Sekunde in den Zeitintervallen [1; 3] und [2; 5]und interpretiere das Ergebnis!
d) Mit welcher Geschwindigkeit schlug Harry auf dem Boden auf (vernachlässige den Luftwiderstand!)

5) „Rechts kommt nichts!“ – Dies waren die letzten Worte Gudruns, dann wurde es Nacht um sie…
Wenn man annimmt, dass der schnittige Ferrari, mit dem Gudruns Freund die Reifen rauchen ließ, aus dem Stand beschleunigte, lässt sich die Entfernung s bis zur 150m entfernten Kreuzung durch die Funktion s(t)= 150 – 4t² beschreiben.
a) Skizziere den Verlauf der Funktion in einem sinnvollen Bereich und beschreibe alle ihre Eigenschaften!
b) Wie viel Zeit verging vom Start bis zum Aufprall und wie lässt sich dieser Wert interpretieren?
c) Berechne die mittlere Geschwindigkeit pro Sekunde in den Zeitintervallen [1; 3] und [2; 5] und interpretiere das Ergebnis!
d) Mit welcher Geschwindigkeit erfolgte der Aufprall (vernachlässige den Luftwiderstand!)?

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  • 1. alfredmuehlleitner  |  9. November 2007 at 21:42

    Lösungen:
    1)
    \overline{v}_{[0,3]}=8~km/s
    \overline{v}_{[2,5]}=14,4~km/s
    \overline{v}_{[3,10]}=24~km/s
    v(1)=6,4~km/s
    v(2)=9,6~km/s
    v(4)=16~km/s
    v(8)=28,8~km/s
    v(10)=35,2~km/s

    2) a) 11000, 43750, 5500 pro €, 8750 pro €
    b) 4000, 7500, 10000; 25,- €

    3) a) 0 bzw 20,-
    b) 600, 240, -240
    c) monoton wachsend für p10, Maximum bei p=10

    4) b) ca. 6,32 Sekunden, entspricht der Nullstelle von f(x)
    c) -20m bzw. -35m
    d) t=6,32 erhält man 63,2 m/s oder 227,5 km/h

    5) a) ca. 6,12 Sekunden
    b) -16 bzw. -28 m/s
    c) 48,98 m/s

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